Ohne dich

Ich sehe zum Fenster hinaus,

es ist ein strahlend schöner Tag.

Doch ich mache mir nichts draus,

weil ich zu große Angst hab.

Deine Worte hallen wider.

Deine Stimme ist noch da.

Du spottest über mich.

ich wäre dumm, das wär klar.

In Gedanken schrei ich dir

in dein Gesicht.

Doch den Mut dazu,

den hab ich einfach nicht.

Ohne dich bin ich besser dran,

ohne dich fang ich zu leben an.

ohne dich bin ich mal ich!

Doch ohne dich verlier ich mich....

Ich liege hier auf meinem Bett,

die Tränen fließen immer noch.

Wenn ich doch nur jemanden hätt´!

Lässt mich fallen,

hebst mich nicht hoch.

Deine Blicke, wie sie wandern.

Fühl mich so nicht wohl mit dir.

Du sagst, ich soll mich nicht so anstellen.

Gott, was mache ich nur hier??

in Gedanken schrei ich dir

in dein Gesicht.

Doch den Mut dazu,

den hab ich einfach nicht.

28.4.11 14:35, kommentieren

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Das Messer

das Messer schnitt meine Haut,

vor Schmerz schrie ich laut.

Das Blut tropfte,

mein Herz, das klopfte.

Die Tränen flossen,

meine Augen hatte ich fest geschlossen.

Ich habe mir erhofft,

das ich dadurch meine Sorgen

loswerde,

habe gehofft, das ich endlich sterbe.

Doch ich hatte mich getäuscht,

denn die Sehnsucht kam zurück.

Vor Schmerz wurde ich fast verrückt.

Noch einmal schrie ich so laut ich konnte

und schrieb mit Blut und zitternder Hand

"Vergiss mich nicht" an die weiße Wand...

27.4.11 20:07, kommentieren

Lebensnarben

Ein kleienr Schnitt,

es tut gar nicht weh.

Immer wenn ich dich seh.

Ganz rot und nass ist

das weiße Leinen,

vom Blut und vom Weinen.

Glücklich wirk ich nach außen hin,

traurig bin ich aber in mir drin.

In meinem Leben seh ich erst einen Sinn,

wenn ich bei dir

und somit glücklich bin.

Es ist nichts

schlimmes in meinen Augen,

für was soll ich sonst noch taugen?

Die Narben außen sind nicht schlimm,

mehr die in meiner Seele,

tief in mir drin

Ich greife andauernd zum Messer,

denn danach geht es mir besser.

Doch das gibt auf Dauer keinen Sinn.

Wo soll ich nur mit meinem Leben hin???

27.4.11 19:55, kommentieren

Hol mich!

Sie sitzt hier im Regen, ganz alleine.

Es dauert noch eine Weile.

Sie weint.

Kann er nicht sehen,

wie schlecht es ihr geht?

Das das keine versteht....

Dank ihm hat sie lieben gelernt

und gelernt, was es bedeutet,

abhängig zu sein.

Die Schienen vibrieren,

sie bekommt Angst,

aber sie will das hier durchziehen.

Ein letzter Schrei,

ein letztes Krachen,

die Qualen sind vorbei.

Er findet einen Zettel,

mit Worten,

die ihn traurig machen....

27.4.11 19:27, kommentieren

Gedichte

Gedichte machen einem das Leben leichter,

sie nehmen die Last,

man täglich auf sich nimmt.

Aber was passiert,

wenn aus Gedichten Wirklichkeit wird?

Bedeuten sei dann noch etwas?

Oder sind sie dann nur noch ein Hauch

sinnlos aneinander gereihter Wörter?

Sind dann Gefühle und Gedanken weg?

Oder fangen sie dann erst richtig an?

Anfang oder Ende?

Jedes Gedicht ist einzigartig

und wird seinen Ursprung nicht verlieren.

Nur der Dichter muss wissen,

was es für ihn bedeutet,

sonst ist es ohne Bedeutung.

27.4.11 19:19, kommentieren